Rheuma, was ist das eigentlich?

"Rheuma" ist ein Überbegriff für mehrere hundert Erkrankungen der Gelenke, der Wirbelsäule und der Weichteile wie Muskulatur, Bänder und Sehnen. Das Wort "Rheuma" kommt vom altgriechischen "rhein", was soviel wie "ziehender, fließender Schmerz" bedeutet.

Unterschied zwischen degenerativen (=abnutzungsbedingten)
und entzündlich rheumatischen Erkrankungen

Rheuma

Diese Unterscheidung ist wesentlich, da die entzündlich rheumatischen Erkrankungen im Gegensatz zum "Verschleiß-Rheuma" unbehandelt oft einen raschen, zerstörerischen Verlauf haben und zu Schädigungen anderer Organe und sogar zu einer Verkürzung der Lebenserwartung führen können.

Frühsymptome einer entzündlich rheumatischen Erkrankung sind oft Mattigkeit, Gewichtsverlust, Morgensteifigkeit der Gelenke über 1 Stunde und Nachtschweiß. Später kommt es zum Auftreten mehrwöchiger schmerzhafter Gelenksschwellungen, nächtlichen Gelenksschmerzen und Unverträglichkeit von Wärme an den betroffenen Gelenken.

Zusätzlich können Laborwerte und bildgebende Verfahren wie Röntgen und MRI zur Diagnosefindung beitragen.

Weshalb einen Rheumatologen aufsuchen...?

Ein Rheumatologe hat zusätzlich zur Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin eine weitere 3-jährige Spezialausbildung im Fach Rheumatologie.

Er ist geschult in der Diagnostik und Therapie rheumatischer Erkrankungen, kennt den Nutzen, aber auch die Risiken der unterschiedlichen Rheumamedikamente, von denen einige auch nur vom Rheumaspezialisten verschrieben werden dürfen.

Gerade bei entzündlich rheumatischen Erkrankungen, wie z.B. rheumatoider Arthritis (auch: Polyarthritis) oder entzündlichen Erkrankungen der Wirbelsäule ist eine rasche Diagnose und ein früher Behandlungsbeginn meist entscheidend für den Therapieerfolg.

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